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Sololearn: Learn to code

Sololearn: Learn to code

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4,5
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Inhaltsbewertung
USK ab 12 Jahren

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Sololearn: Learn to code - Beschreibung

App-Name
Sololearn: Learn to code
Paketname
com.sololearn
Entwickler
Sololearn - Learn to Code
Kategorie
Lernen
Zuletzt aktualisiert
25.10.2016
Version
4.130.10

Analyse von TrendiApps

Wenn ich eine Lern-App auf einem gemeinsam genutzten Tablet empfehle, achte ich nicht nur darauf, ob die Lektionen gut erklärt sind. Entscheidend ist auch, ob jede Person ihren eigenen Lernweg behalten kann und ob die Nutzung im Alltag nicht sofort in ein Durcheinander aus Fortschritt, Benachrichtigungen und offenen Sitzungen führt. Genau unter diesem Blickwinkel habe ich Sololearn: Learn to code ausprobiert. Die App von Sololearn - Learn to Code richtet sich an Menschen, die Programmieren in kleinen, überschaubaren Einheiten lernen möchten, und deckt dabei unter anderem Python, Swift, C++, C#, Java, Go und JavaScript ab.

Mein erster Eindruck war positiv, weil die App nicht versucht, Einsteiger sofort mit langen Erklärungen zu erschlagen. Stattdessen führt sie durch kurze Lernschritte, Fragen und praktische Aufgaben. Das macht sie besonders passend für kurze Zeitfenster: ein paar Minuten am Morgen, eine Pause zwischen zwei Terminen oder eine gemeinsame Lerneinheit am Küchentisch. Gleichzeitig ist sie kein vollständiger Ersatz für einen strukturierten Kurs mit ausführlichen Projekten. Ihre Stärke liegt eher darin, den Einstieg leicht zu machen und regelmäßiges Üben zu fördern.

Programmieren auf einem gemeinsam genutzten Gerät

In einem Haushalt kann die App auf unterschiedliche Weise sinnvoll sein. Eine Person nutzt sie vielleicht, um Python-Grundlagen zu lernen, während jemand anderes neugierig auf JavaScript oder Swift ist. Gerade auf einem Tablet, das mehrere Familienmitglieder verwenden, ist diese Trennung wichtig. Ich würde deshalb nicht einfach ein einziges Profil für alle anlegen und erwarten, dass der Fortschritt später noch verständlich bleibt. Wer verschiedene Lernende zusammenmischt, verliert schnell den Überblick darüber, welche Lektionen bereits erledigt wurden und welche Antworten zu welcher Person gehören.

Für eine gemeinsame Nutzung würde ich zuerst klären, wer welches Lernziel verfolgt. Ein Elternteil könnte sich auf Python konzentrieren, ein Jugendlicher auf JavaScript und ein anderes Familienmitglied nur gelegentlich einzelne Grundlagen ansehen. Diese einfache Absprache verhindert, dass jemand versehentlich im Kurs einer anderen Person weitermacht. Die wichtigste Haushaltsregel lautet daher: ein klar zugeordneter Lernweg pro Person, statt ein gemeinsames Profil als Sammelstelle für alle zu verwenden.

Die App eignet sich dabei nicht nur für ambitionierte angehende Entwickler. Ich kann sie mir auch für jemanden vorstellen, der zunächst herausfinden möchte, ob Programmieren überhaupt Spaß macht. Kurze Aufgaben senken die Einstiegshürde. Man muss nicht sofort einen eigenen Computer einrichten oder ein umfangreiches Entwicklungsprogramm verstehen. Für ein erstes Gefühl dafür, wie Variablen, Bedingungen oder Schleifen funktionieren, ist dieser direkte Zugang angenehm.

Ein realistisches Beispiel wäre ein Haushalt, in dem ein Teenager nach der Schule übt, während ein Elternteil am Abend dieselbe App für berufliche Weiterbildung verwendet. Beide können unabhängig voneinander lernen, sollten aber nicht automatisch annehmen, dass dieselben Kurse und dieselbe Geschwindigkeit für beide passen. Der eine braucht vielleicht mehr Wiederholung, der andere möchte schneller zu praktischen Aufgaben gelangen. Die App unterstützt den individuellen Rhythmus besser als ein gemeinsames Lernen nach einem starren Stundenplan.

Was beim Einrichten wirklich wichtig ist

Beim Start würde ich mir Zeit nehmen, die Nutzung sauber zu trennen. Auf einem persönlichen Smartphone ist das unkompliziert. Auf einem Familiengerät sollte dagegen vor jeder Lerneinheit geprüft werden, ob wirklich das richtige Konto oder der richtige Lernbereich geöffnet ist. Das klingt banal, ist aber bei kurzen Übungen schnell übersehen. Eine versehentlich abgeschlossene Lektion kann den Eindruck erwecken, jemand habe mehr gelernt, als tatsächlich der Fall war.

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Ich würde außerdem nicht nur nach der Programmiersprache entscheiden, sondern nach dem Ziel. Wer erste Programmierlogik verstehen möchte, kann mit einer zugänglichen Sprache beginnen. Wer bereits ein konkretes Vorhaben hat, sollte möglichst früh die Sprache wählen, die zum eigenen Vorhaben passt. Für eine iPhone-App ist Swift naheliegender als Python; für einfache Automatisierung oder den Einstieg in allgemeine Programmierkonzepte kann Python angenehmer sein. Die App bietet mehrere Richtungen, aber sie nimmt einem diese Entscheidung nicht vollständig ab.

Das ist zugleich eine ihrer Stärken und eine kleine Schwäche. Die große Auswahl wirkt motivierend, kann Anfänger aber auch zum ständigen Wechseln verleiten. Ich kenne dieses Muster aus dem eigenen Ausprobieren: Eine Lektion in Python fühlt sich interessant an, dann sieht JavaScript ebenfalls spannend aus, und plötzlich wurde viel geklickt, aber wenig dauerhaft verstanden. Mein Tipp ist, zunächst eine Sprache für einige Wochen beizubehalten und erst danach zu vergleichen. So erkennt man besser, ob Schwierigkeiten aus dem Lernstoff oder nur aus dem häufigen Wechsel stammen.

Die App ist kostenlos erhältlich, enthält aber optionale Käufe innerhalb der Anwendung, die bei Abrechnung über Google Play von 1,09 Euro bis 94,99 Euro reichen. Für einen gemeinsamen Haushalt bedeutet das: Vor der Nutzung sollte klar sein, wer Käufe auslösen darf und ob das Gerät mit einem Zahlungsweg verbunden ist. Ich würde diese Frage nicht erst dann klären, wenn jemand neugierig auf zusätzliche Inhalte wird. Besonders bei jüngeren Nutzern ist eine eindeutige Absprache sinnvoll, damit aus einer Lernsession keine unerwartete Abrechnung entsteht.

So würde ich den Lernalltag organisieren

Sololearn funktioniert meiner Erfahrung nach am besten, wenn man die kurzen Einheiten in einen festen Ablauf einbettet. Statt nur dann zu lernen, wenn zufällig Zeit übrig ist, würde ich eine kleine tägliche oder mehrmals wöchentliche Gewohnheit festlegen. Dabei muss die Einheit nicht lang sein. Entscheidend ist, nach einer Lektion kurz selbst zu erklären, was gerade gelernt wurde. Wer nur die richtigen Antworten anklickt, kann leicht ein Gefühl von Fortschritt bekommen, ohne den Stoff später anwenden zu können.

Für Familien ist eine lockere Koordination hilfreicher als gegenseitige Kontrolle. Einmal pro Woche kann jeder sagen, welche Sprache er nutzt, was gut funktioniert und an welcher Stelle er festhängt. Das ist keine Prüfung, sondern eine Möglichkeit, Frust früh zu erkennen. Wenn ein Kind oder Jugendlicher immer wieder dieselbe Art Aufgabe falsch beantwortet, sollte man gemeinsam ein kleines Beispiel außerhalb der App formulieren. Dadurch wird aus dem isolierten Quiz eine verständliche Alltagssituation.

Ein besonders nützlicher Arbeitsablauf ist, nach jeder abgeschlossenen Lektion eine winzige eigene Aufgabe zu erstellen. Nach einer Einführung in Bedingungen könnte man etwa überlegen, wie ein Programm entscheidet, ob jemand alt genug für eine Aktivität ist. Nach einer Lektion zu Schleifen kann man eine wiederholte Ausgabe planen. Diese Zusatzschritte stehen nicht im Mittelpunkt der App, machen aber einen großen Unterschied: Man prüft, ob man ein Konzept wirklich verstanden hat, statt nur die nächste Einheit freizuschalten.

Ich würde außerdem ein kleines Notizdokument außerhalb der App führen. Dort gehören drei Dinge hinein: neue Begriffe, typische Fehler und eine Frage, die noch offen ist. Diese Methode ist gerade bei gemeinsamer Gerätenutzung hilfreich, weil der persönliche Lernfortschritt nicht allein davon abhängt, was auf dem Bildschirm zuletzt geöffnet war. Sie schafft eine eigene Spur für jede Person, ohne dass ich dafür zusätzliche Funktionen der App voraussetzen muss.

Für welche Altersgruppe passt die App?

Die Einstufung lautet USK ab 12 Jahren. Das ist für Familien ein wichtiger Orientierungspunkt, ersetzt aber nicht die Einschätzung der Eltern. Programmieren selbst ist natürlich kein problematischer Inhalt, doch die App ist ein digitales Lernangebot, bei dem ein Nutzer eigene Entscheidungen zu Konto, Nutzung und möglichen Käufen treffen kann. Bei jüngeren oder unerfahrenen Nutzern würde ich deshalb gemeinsam starten und erklären, welche Bereiche sie verwenden sollen.

Für Jugendliche ab diesem Alter kann die App ein guter Weg sein, ein ernsthaftes Interesse auszuprobieren, ohne sofort einen teuren Kurs zu buchen. Ich würde aber nicht versprechen, dass sie nach kurzer Zeit bereits eigene umfangreiche Anwendungen entwickeln können. Die Lernhäppchen vermitteln Grundlagen und geben regelmäßige Übung, doch echte Sicherheit entsteht erst, wenn man zusätzlich eigene Projekte plant, Fehler sucht und Code mehrfach überarbeitet.

Auch Erwachsene profitieren, wenn sie realistische Erwartungen haben. Wer im Beruf schnell eine bestimmte Technologie einsetzen muss, braucht möglicherweise eine ausführlichere Dokumentation, eine Entwicklungsumgebung und projektbezogene Beispiele. Sololearn kann dann als Einstieg oder Wiederholung dienen, aber nicht unbedingt als alleinige Vorbereitung auf eine komplexe berufliche Aufgabe. Für jemanden, der dagegen erst einmal Begriffe und Denkweisen kennenlernen möchte, ist der niedrigschwellige Aufbau überzeugend.

Bei einem gemeinsamen Gerät würde ich altersgerechte Gespräche über Vertrauen und Privatsphäre führen, ohne der App Funktionen zuzuschreiben, die sie nicht ausdrücklich anbietet. Wichtig ist vor allem, dass jeder weiß, welcher Lernbereich verwendet wird und wer Zugriff auf das jeweilige Konto hat. Ein persönliches Konto sollte persönlich behandelt werden. Wenn mehrere Menschen denselben Bildschirm verwenden, heißt das nicht automatisch, dass sie auch dieselben Zugangsdaten oder denselben Lernverlauf teilen sollten.

Wie sich Sololearn von klassischen Alternativen unterscheidet

Im Vergleich zu einem Buch ist die App unmittelbarer. Ich kann eine kurze Erklärung lesen, eine Aufgabe beantworten und direkt merken, ob ich das Grundprinzip verstanden habe. Ein Buch bietet oft mehr zusammenhängende Tiefe und eignet sich besser zum Nachschlagen, verlangt aber mehr Selbstdisziplin. Im Vergleich zu langen Videokursen wirkt Sololearn weniger passiv, weil ich regelmäßig reagieren muss. Dafür fehlt einer kurzen Übung manchmal der ausführliche Kontext, den ein guter Kurs mit einem durchgehenden Projekt liefert.

Auch kostenlose Webseiten mit Dokumentation haben ihren Platz. Sie sind oft genauer, wenn ich eine bestimmte Funktion oder Fehlermeldung nachschlagen möchte. Für den allerersten Einstieg können sie jedoch trocken und unübersichtlich wirken. Sololearn führt stärker durch den Lernprozess. Ich würde die App deshalb nicht gegen alle Alternativen ausspielen, sondern sie als erste Lernschicht verwenden: Grundlagen in kleinen Einheiten, danach Dokumentation, eigene Übungen und gegebenenfalls ein längerer Kurs.

Wer bereits programmieren kann, wird den spielerischen Aufbau wahrscheinlich weniger benötigen. Für diese Person ist die App eher als Auffrischung interessant, etwa wenn eine neue Sprache ausprobiert werden soll. Wer dagegen sofort eine vollständige Anwendung mit vielen Dateien, Bibliotheken und einer professionellen Entwicklungsumgebung bauen möchte, sollte direkt mit einem projektorientierten Werkzeug arbeiten. Die App ist nicht die beste Wahl, wenn das eigentliche Ziel ausschließlich ein fertiges Produkt in kurzer Zeit ist.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Motivation. Kurze Fortschrittsschritte können helfen, am Ball zu bleiben, aber sie können auch dazu führen, dass man die nächste Einheit stärker verfolgt als das Verständnis. Ich würde deshalb nicht die Anzahl erledigter Lektionen zum Hauptmaßstab machen. Besser ist die Frage: Kann ich das Konzept ohne Hilfe erklären und in einem kleinen eigenen Beispiel anwenden? Diese Sichtweise schützt davor, den Lernfortschritt mit bloßem Durchklicken zu verwechseln.

Konkrete Stärken und Reibungspunkte im täglichen Gebrauch

Die größte Stärke ist für mich die Kombination aus Zugänglichkeit und thematischer Breite. Mit einer einzigen App kann ich mich an mehrere verbreitete Programmiersprachen herantasten, darunter Python, Swift, C++, C#, Java, Go und JavaScript. Das ist praktisch, wenn ich noch nicht weiß, welche Richtung zu mir passt. Gleichzeitig verlangt die Auswahl Disziplin. Ohne eigenes Ziel kann die Vielfalt eher ablenken als helfen.

Gut gefällt mir außerdem, dass sich die App in kleine Zeitfenster einfügt. Ich brauche nicht jedes Mal eine lange Vorbereitung, um eine Einheit zu beginnen. Das macht sie für Pendelzeiten, Wartephasen oder eine kurze Pause geeignet. Auf einem gemeinsam genutzten Gerät ist dieser Vorteil allerdings nur dann vollständig vorhanden, wenn der vorherige Nutzer seinen Bereich sauber verlässt und der nächste nicht erst lange herausfinden muss, wo er weitermachen soll.

Die Reibung entsteht vor allem dort, wo kurze Aufgaben auf komplexe Themen treffen. Programmieren besteht nicht nur aus einzelnen Regeln. Es geht auch darum, Fehler zu finden, mehrere Bausteine zu verbinden und Entscheidungen zu begründen. Eine App mit kleinen Übungen kann diesen Prozess anstoßen, aber nicht vollständig ersetzen. Ich würde daher nach einigen Grundlagen bewusst eine eigene Mini-Aufgabe einplanen, selbst wenn sie nur aus wenigen Zeilen besteht.

Für Eltern ist außerdem wichtig, dass gemeinsames Lernen nicht automatisch bedeutet, jeden Schritt überwachen zu müssen. Ich halte es für besser, Interesse zu zeigen und regelmäßig nach dem Verständnis zu fragen, statt ständig den Bildschirm zu kontrollieren. Die App kann ein Gespräch über Programmierlogik eröffnen, aber sie sollte nicht zum Druckmittel werden. Gerade Jugendliche bleiben eher dabei, wenn sie ein eigenes Ziel wählen dürfen und nicht nur eine vorgegebene Liste abarbeiten.

Technischer Rahmen und langfristige Erwartungen

Die aktuelle Version ist 4.130.10 und setzt Android 8.0 oder neuer voraus. Für die meisten kompatiblen Android-Geräte ist die Einstiegshürde damit überschaubar. Wer ein älteres Familiengerät verwendet, sollte vor der Installation prüfen, ob das Betriebssystem die Voraussetzung erfüllt. Auf einem Gerät, das von mehreren Personen genutzt wird, lohnt sich außerdem ein Blick darauf, ob genügend Speicher, ein stabiler Zugang und eine angenehme Bildschirmgröße vorhanden sind. Gerade Codebeispiele lassen sich auf einem sehr kleinen Display weniger bequem lesen.

Die App ist seit dem 25. Oktober 2016 verfügbar und hat sich in dieser Zeit eine große Nutzerbasis aufgebaut. Im Store liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,5 aus über 748.000 Bewertungen; außerdem wurden mehr als 10 Millionen Installationen erreicht. Diese Zahlen sprechen dafür, dass das Konzept viele Menschen anspricht, sagen aber nicht, ob es zu jedem Lernziel passt. Für mich sind sie ein Hinweis auf breite Akzeptanz, nicht auf eine Garantie für persönliche Lernerfolge.

Wer die App langfristig nutzen möchte, sollte den eigenen Lernplan regelmäßig anpassen. Nach den ersten Grundlagen kann es sinnvoll sein, eine Sprache zu vertiefen, statt weitere Kurse nur anzutesten. Ein gutes Zeichen ist, wenn man außerhalb der App kleine Probleme formulieren und in Schritte zerlegen kann. Ein Warnsignal ist dagegen, wenn ausschließlich die nächste Lektion motiviert und jede freie Aufgabe sofort blockiert. Dann wäre ein betreuter Kurs, ein Buch oder ein konkretes Projekt wahrscheinlich die bessere Ergänzung.

Auch die Frage nach dem richtigen Gerät hängt vom Lernziel ab. Für kurze Übungen reicht ein Smartphone oft aus. Für längere Codebeispiele und eigene Projekte ist ein Computer angenehmer, weil man mehr Übersicht hat und leichter zwischen Dateien oder Dokumentation wechseln kann. Ich würde Sololearn deshalb mobil zum Lernen und Wiederholen einsetzen, aber bei ernsthafter Projektarbeit nicht dauerhaft auf den kleinen Bildschirm beschränkt bleiben.

Mein Urteil für den Haushalt

Ich empfehle Sololearn vor allem Familien und Einzelpersonen, die Programmieren ohne große Einstiegshürde kennenlernen möchten. Die App eignet sich gut, wenn verschiedene Menschen im Haushalt unterschiedliche Sprachen ausprobieren, solange die Lernwege und Konten sauber getrennt bleiben. Ihre kurzen Einheiten machen es leichter, regelmäßig anzufangen, und die Auswahl an Sprachen bietet genug Raum, um Interessen zu entdecken.

Ich würde sie nicht als alleinige Lösung für eine umfassende Ausbildung betrachten. Wer eine berufliche Spezialisierung, ein großes eigenes Projekt oder tiefgehende Fehlersuche anstrebt, braucht zusätzliche Quellen und praktische Arbeit außerhalb der App. Auch wer sich durch viele Auswahlmöglichkeiten schnell ablenken lässt, sollte bewusst nur einen Kurs beginnen und den Fortschritt nicht an der Zahl erledigter Lektionen messen.

Für einen gemeinsamen Haushalt lautet mein praktisches Fazit: persönliche Lernbereiche verwenden, vor der ersten Nutzung Regeln zu Käufen und Kontozugriff klären, ein gemeinsames Gerät nicht mit einem gemeinsamen Lernverlauf verwechseln und regelmäßig über Ziele sprechen. So bleibt die App eine hilfreiche Lerngelegenheit statt einer Quelle für Verwechslungen. Als niedrigschwelliger Einstieg in das Programmieren ist Sololearn stark; als vollständiger Ersatz für eigene Projekte ist es zu begrenzt.

In meinem Alltag würde ich die App daher besonders dann empfehlen, wenn jemand neugierig ist, aber noch nicht weiß, ob Programmieren wirklich passt. Sie liefert schnelle erste Erfolgserlebnisse und kann aus einem vagen Interesse eine feste Lernroutine machen. Wer danach weitergehen möchte, sollte den nächsten Schritt bewusst planen: ein kleines eigenes Projekt, passende Dokumentation und genügend Zeit für Fehler. Genau dort entscheidet sich, ob aus den kurzen Übungen dauerhaftes Können entsteht.

Häufig gestellte Fragen zu Sololearn: Learn to code

Was ist SoloLearn: Learn to Code und für wen eignet sich die App?

SoloLearn: Learn to Code ist eine mobile Lernplattform für Einsteiger und Fortgeschrittene, die Programmieren in kurzen, interaktiven Lektionen üben möchten. Die App behandelt unter anderem Python, JavaScript, HTML, CSS, SQL und weitere Themen. Sie eignet sich besonders für Nutzer, die flexibel und in kleinen Lerneinheiten lernen wollen, ersetzt aber keinen vollständigen Kurs oder ein strukturiertes Informatikstudium.


Welche Programmiersprachen und Inhalte bietet SoloLearn?

Die App bietet Kurse zu mehreren beliebten Programmiersprachen und Webtechnologien, darunter Python, JavaScript, C++, Java, HTML, CSS und SQL. Je nach Kurs werden Grundlagen, Syntax, praktische Beispiele, Quizfragen und kleine Programmieraufgaben vermittelt. Das genaue Kursangebot kann sich durch Updates verändern. Vor dem Download sollte man deshalb prüfen, ob die gewünschte Sprache in der aktuellen Version enthalten ist.


Ist SoloLearn kostenlos oder entstehen Kosten?

SoloLearn kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und mit ausgewählten Inhalten genutzt werden. Für zusätzliche Lektionen, erweiterte Übungen, bestimmte Lernfunktionen oder ein werbefreies Erlebnis kann jedoch ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich sein. Die verfügbaren Tarife, Preise und Testzeiträume können je nach Betriebssystem, Region und Angebot variieren. Vor dem Abschluss eines Abos sollten die Zahlungsbedingungen sorgfältig gelesen werden.


Kann man mit SoloLearn wirklich Programmieren lernen, auch ohne Vorkenntnisse?

Ja, viele Kurse beginnen mit grundlegenden Konzepten und erklären wichtige Begriffe Schritt für Schritt, sodass SoloLearn auch für Anfänger geeignet ist. Besonders hilfreich sind die kurzen Lektionen, direkten Wissensabfragen und integrierten Code-Aufgaben. Dennoch sollte man regelmäßig üben und eigene kleine Projekte erstellen, da die App vor allem Grundlagen vermittelt. Für berufliche Ziele sind zusätzliche Ressourcen und praktische Erfahrung empfehlenswert.


Benötigt SoloLearn eine Internetverbindung und gibt es eine Community?

Für das Herunterladen von Kursen, die Synchronisierung des Lernfortschritts und viele interaktive Funktionen wird normalerweise eine Internetverbindung benötigt. Je nach Kurs und App-Version können einzelne Inhalte möglicherweise eingeschränkt offline verfügbar sein. Ein besonderer Bestandteil ist die Community, in der Lernende Fragen stellen, Lösungen diskutieren und Code teilen können. Nutzer sollten Beiträge trotzdem kritisch prüfen, da nicht jede Antwort fehlerfrei ist.

Vorteile

  • Viele Programmiersprachen wie Python
  • JavaScript
  • Java und SQL verfügbar.
  • Kurze Lektionen eignen sich gut zum Lernen in kleinen Zeiteinheiten.
  • Interaktive Übungen geben direktes Feedback zu eingegebenem Code.
  • Fortschritt
  • Streaks und Auszeichnungen motivieren zum regelmäßigen Üben.
  • Aktive Community ermöglicht Austausch
  • Fragen und das Teilen eigener Projekte.

Nachteile

  • Viele weiterführende Inhalte und Funktionen sind nur im Abo verfügbar.
  • Die kostenlose Version enthält Werbung und kann dadurch unruhig wirken.
  • Komplexe Themen werden oft stark vereinfacht und nur oberflächlich erklärt.
  • Für größere Projekte fehlen eine vollwertige Entwicklungsumgebung und umfangreiche Tools.
  • Die Qualität einzelner Community-Beiträge und Diskussionen ist unterschiedlich.
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